18.02.-22.02.2012 Sylt bei jedem Licht
Fotokurs zum Biikebrennen mit Max Watzinger
“Ganz Nordfriesland ist Feuer und Flamme, wenn an der Küste, auf den Inseln und Halligen die Biikefeuer lodern. Mit den Feuerzeichen und Punsch werden die Wintergeister vertrieben, anschließend gibt’s ein deftiges Grünkohlessen in gemütlichen Restaurants.”
Die Biiken (Sylter Friesisch: „Feuerzeichen“) sind eine uralte Tradition und ein Stück lebendiges Brauchtum, dessen Bedeutung sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals gewandelt hat. Die Ursprünge des Feuerrituals liegen in grauer Vorzeit.
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In Morsum zeigt sich Sylt wohl von seiner ursprünglichsten Seite. Hier sind die friesische Sprache und das Brauchtum lebendig. Das Morsum-Kliff gehört seit 1923 zu den ersten Sylter Naturschutzgebieten. In der Heidelandschaft, die sich dem Kliff anschließt, wächst eine Reihe äußerst seltener Pflanzen, darunter sogar der aus den Alpen bekannte Lungenenzian. Ohnehin gedeiht die Heide auf Sylt prächtig – auf der Insel befinden sich etwa 50 Prozent Heidevorkommen Schleswig-Holsteins. Die drei verschiedenen Heidearten begnügen sich mit kargem, nährstoffarmem Boden. Zugleich bietet die Heide ein Refugium gerade für viele Kleinlebewesen und seltene Pflanzen.

